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Eigentlich
ging es mir doch gut
in meiner Enklave
ich hatte Freunde
fĂĽhlte mich wohl
eigentlich ging es mir doch gut

Eigentlich
war alles immer gleich
ohne Gefühlshöhepunkte
ohne Emotionen, ausgeglichen
aber -
eigentlich war eben immer alles gleich

Dann kamst Du
und eigentlich
gab es nicht mehr !!

Die Gedanken splittern an der Realität
werden wundgescheuert an der Abneigung
krĂĽmmen sich dennoch nicht
lassen sich nicht verbiegen
zerbrechen lieber
um an anderer Stelle
zusammengefĂĽgt
ein neues Ganzes zu bilden.

Die Gedanken kreisen um die Realität
beobachten sie scheu
und aufmerksam
wenn der DolchstoĂź kommt
sind sie vorbereitet
und werden zu Worten
die wie Scherben sind
zu scharf
um sie zu bewahre
n

Danke dass Du mir die Augen geöffnet hast
meine offenen TĂĽren aus den Angeln gerissen hast
danke fĂĽr den eisigen Wirbelsturm
der mein Herz nun erfrieren läßt
alleine gelassen in blinder Dunkelheit

Kannst Du mir wieder Leben bringen
mich aufwecken
aus diesem Alptraum
dessen Splitter aus Eis
meine GefĂĽhle ohne Gnade durchbohren

Kann jemand der nur zerstören kann
Retter sein aus dem Nichts
die Einsamkeit tilgen
die meine Gedanken umklammert ?

MuĂźtest Du mir die Augen
so weit öffnen ?
?

Mit Dir möchte ich in die Sonne greifen,
im Winde segeln

Mit Dir möcht ich bei Kerzenschein genießen
mit allen Sinnen

Mit Dir möchte ich tanzen
die ganze Nacht hindurch
ĂĽbers Wolkenparkett schweben
umwoben
von Schleiern traumschwerer Musik

Mit Dir möchte ich im Frühling lachen
wie das kleine Mädchen von einst
herumtoben und ausgelassen sein.

Mit Dir möchte ich schlafen
um in Deinen Armen
der Angst vor dem Morgen zu entfliehen

Alltagsteich mit Sumpfgelände
ist das meine Realität - meine Wirklichkeit ?
Auch die Sumpfdotterblumen
können nicht darüber hinwegtäuschen
dass Sumpfkröten und Stumpfsinnsechsen
sich im Alltagspark ergehen

Wie lange noch
soll ich
in ihre gebrochenen Augen schaun
und mich in ihrem Spiegel entsetzen ??
Warum entfĂĽhrt mich denn
kein Schmetterling
aus diesem Wahnsinnspark ??

Das Lied das einst sich fĂĽllen wollte
mit jubelndem Gesang
es ward zum Nachtschrei
noch eh es sich besann

 

 

Mein verbutendes Herz
es wurde mir zum Zerrspiegel
in der Zeit des Krieges
in seinen Herzkammern
schlägt mir das Unglückswasser
bis zum Halse
erstickt die Leidensschreie
aller Opfer

Schwimmend gegen dieses Leid
ermĂĽde ich vor Angst und Hilflosigkeit
ĂĽber den Untiefen des Vergessens

Doch kurz vor dem Ertrinken
wĂĽnsch ich sie mir dennoch herbei

Gedichte 4